Am 29. Jänner 2013 waren wir zehn Jahre in unserem Haus


So sah das Haus aus beim Kauf am 29.01.2003.





Auf dem Grund standen etwa 20 Eichen.

Die geräumige Küche gefiel uns sehr aber eine Treppe die in den Keller führte wurde uns bald zum Ärgernis. Ein Laie hat die Stiege zusammengeschweißt, aber die Treppen waren zu schmal und in der Küche riechte es nach Kellerluft. Noch dazu gelangten Insekten aus dem Keller in die Wohnung weil es keine Tür gab. Schlußendlich nahm die Stiege auch viel Platz ein.

Nachdem ich auf der Treppe stürzte und mir eine Rippe zerbrach, viel endlich die Entscheindung - die Stiege muß weg! Man kann noch mittels Aussentür in den Keller gelangen und wir verwenden ihn sowieso nur als Lagerraum für Einmachgläsern und  Krimkrams. Die Zentralheizung und Wasserboiler sind ebenfalls im Keller, aber die Waschmaschine wurde in einen eigens dafür gebauten Kasten in die Küche verlegt.









Hier sieht man die neue Speisekammer und Wäscherei. Auf der Wand hängen Errinnerungsfotos von Österreich.


Zunächst kam das Badezimmer dran. Die Toilette war seit langem leck und der Holzfußboden war morsch. Uns gefiel die hellblaue Farbe der alten Geräte sowieso nicht. Also entfernten wir alles and bauten neu.







Nach dem Bad wurde unser Schlafzimmer renoviert.



Wir haben den Kaufpreis heruntergehandelt weil die Heizungsanlage erneuert werden mußte. Hunde haben die Klimaanlage für einen Baum gehalten und ruiniert. Im ersten Sommer wurden diese ersetzt.





Die Luftfeuchtigkeit in New Jersey macht uns mehr zu schaffen als die Hitze. Der Fußboden im Wohnzimmer wurde durch die nichtfunktionierende Klimaanlage schwer beschädigt. Darum verlegten wir einen neuen Parkettboden aus Kastanienholz.





Ich wollte unbedingt ein Haus mit Garage, aber der Makler sagte, daß man gewöhnlicherweise mehr Geld dafür verlangt als was es kosten würde eine Garage zu bauen.  Er hatte auch Recht. In 2004, hat ein Mennonitischer Fachmann unsere Doppelgarage um nur $7,000 in zwei Tagen errichtet, inklusiv Türen und elektrische Türöffner.













Wir ließen eine Firme kommen um fünf große Eichen zu fällen und zerschneiden. Ein offener Kamin kam erst später nachdem das Holz ausgetrocknet war (weiter unten). Fünfzehn Eichen stehen noch auf unserem Grund und im Wald daneben noch viele mehr.





März 2005, wurde dann die Einfahrt und den Fußboden in der Garage betoniert. Gleich darauf kam Besuch aus Österreich und dann flogen wir selbst dorthin, um unsere Kinder und Freunde zu besuchen.











Ich wollte in Oktober den Kamin bauen, aber in August kam ich unerwartet ins Krankenhaus wo ich am Herz Quadrupelbypässe erhielte.  Zwei jüngere Brüder, die selbst Baufirmen hatten, kamen zur Hilfe. Sie machten die Schwerarbeit draußen und ich durfte die Innenarbeit machen. Dann kam die große Überraschung. Weil wir das Haus verbesserten wurden die Grundsteuern dementsprechend erhöht. Unsere Heizersparnisse mußten wir an die Regierung abliefern!

Europäer werden sich wundern, daß viele Kamine in Amerika jetzt aus Holz gebaut werden. Isolierte Doppelröhre aus Rostfreistahl führen den Rauch nach Außen und die Außenwände der Röhre werden nicht heiß. Ein Abstand von etwa 10cm zu brennbarem Material wird trotzdem vorgeschrieben, aber man kann jederzeit das Rohr mit der bloßen Hand betasten.







Ich habe die Innenarbeit gemacht.










Noch vor Weihnachten verlegte ich einen neuen Fußboden in der Küche.





Im Verlauf der Zeit kamen eine neue Wasserpumpe, Eingangstür und Gartenhütte aber Hoffentlich haben wir jetzt eine Zeitlang Ruhe!




























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